Der Kleine Prinz - The
Littel Prince - Le Petit Prince
Unterschiede zwischen
sehr ähnlichen Ausgaben
Diese Website ist mit über 2000 abgebildeten
Werken sicherlich die weltweit umfangreichste Darstellung aller
Ausgaben zum Buch "Der Kleine Prinz" von Saint-Exupery.
Meine eigene Sammlung umfaßte im Juni 2006 gut 1600 verschiedene
Bücher, sowie über 200 andere Medien, wie CDs, Kassetten,
Videos oder Langspielplatten.
Wenn Sie Ausgaben
des "Kleinen Prinzen" besitzen, die Sie nicht auf
meinen Seiten finden, bitte ich Sie, mir diese zum Tausch oder
Kauf anzubieten. Damit tragen Sie dazu bei, dass diese Seiten
noch vollständiger werden Schreiben Sie an:
michael@paetel.de
Die auf diesen Seiten dargestellten Objekte
werden dann als verschieden betrachtet, wenn sie sich in mindestens
einem der nachfolgenden Merkmale unterscheiden:
Cover:
Abweichende Texte oder Abbildungen auf dem Buchdeckel.
Verlag:
Häufig liegen die nationalen Druckrechte in jedem
Land bei einem einzigen Verlag, weitere Lizenzen bestehen dann
für spezielle Buchausgaben, etwa Schulbuch-Exemplare, Blindenschriften,
Jubiläumsausgaben, etc. In manchen Ländern sind keine
Verlage angegeben, weil es sich ganz offensichtlich um Raubdrucke
handelt.
Übersetzer:
Sprache unterliegt der Wandlung und vieles drückt
man heute anders aus als noch vor 60 Jahren. Dies ist ein Grund
für immer wiederkehrende, neue Übersetzungen. Die
Verbreitung einer Sprache in mehreren Ländern bringt es
mit sich, das landesspezifische Ausdrücke berücksichtig
werden müssen. Allein vom Spanischen habe ich daher mehr
als 40 verschiedene Übersetzungen. Deutsch macht eine große
Ausnahme: es gibt nur eine Übersetzung aus den 50er Jahren
von Grete und Josef Leitgeb.
Aufmachung, Buchgröße, Layout,
Seitenzahl:
Es gibt gebundene Bücher neben Taschenbüchern,
Luxusausgaben neben kurzgefaßte Kinderbuchausgaben, Schwarzweißausgaben
neben Farbdrucken, Originaltexte neben Komikversionen, Bücher
mit Originalzeichungen des Autors neben Büchern ohne Zeichungen
oder mit Zeichnungen anderer Künstler.
Fast immer unterscheiden sich die
Objekte gleichzeitig in mehreren Merkmalen. Oft reicht es nicht,
sich nur das Cover zu betrachten, denn von außen kann
man z. B. nicht erkennen, ob die Zeichnungen im Buch farbig
oder schwarz-weiß sind. Deshalb werden die Objekte türkisch
4 und 34 als zwei Objekte geführt, auch wenn sie in Cover,
Größe, Verlag, Seitenzahl, Übersetzer, etc identisch
sind.
Unveränderte Nachdrucke mit lediglich
verschiedenen Jahresangaben oder verschiedenen ISBN werden nicht
als unterschiedliche Objekte eingestuft.
Das gilt aber nicht mehr, wenn die Texte
in den Büchern auf verschiedenen Seiten angeordnet oder
verschieden umgebrochen sind, wie in türkisch 13 und türkisch
78.
Manche Cover sind, obwohl ähnlich,
sofort unterscheidbar: Ein schönes Beispiel dafür
sind folgende drei Ausgaben von Folio junior:
Leider findet man in alten Ausgaben häufig
keinen Hinweis auf Jahreszahlen oder Auflagen. Unterschiedliche
Ausgaben müssen also mit Hilfe anderer Kriterien hergeleitet
werden. Ein Beispiel sind folgende fünf ca. 50 Jahre alte
französische Ausgaben des deutschen Verlags Ferdinand Schöningh:
Jahresangaben oder Auflagenzahlen sind hier leider nicht angegeben.
Dass es sich hierbei um 5 verschiedene Auflagen handeln muss,
ergibt sich aus den Angaben im Heftinneren, der Rückseite,
der Beschriftung des Buchrückens, aber auch der Titelseite.
Auf dem Cover fehlt z. B. in Heft 17 der Planet hinter dem Autorenname
. Die Rauchwolke über dem Vulkan unterscheidet sich bei
Nr. 16 von den anderen Ausgaben. Nur bei den Büchern 17
und 18 fangen Autorenname und Buchtitel auf gleicher Linie an.
Bei 104 fehlt unten der vom Planeten halbverdeckte Stern.
Artefakte sind der mit Kugelschreiber gemalte
Punkt in einem der Planeten der Ausgabe 17 und der handschriftliche
Zusatz in der Ausgabe 104.
Weitere Unterschiede bestehen im rückseitigen
Cover, im Innenteil und in der Beschriftung des Buchrückens:
Insgesamt habe ich etwa ein Dutzend dieser
alter Ausgaben des Schöningh-Verlages, die sich alle irgendwie
unterscheiden.
Aufgrund des Covers kann man manchmal gar
nicht erkennen, ob es verschiedene Ausgaben sind. Zwei Beispiele:
Die Cover französisch 6 und 7 sind identisch. Erst ein
Blick ins Buch offenbart, dass die Werke aus zwei verschiedenene
Moskauer Verlagen stammen, daher werden beide Bücher als
unterschiedliche Ausgaben aufgelistet:
Ein weiteres Beispiel
sind die beiden chinesischen Ausgaben 113 und 137. Zufällig
fielen wir beide Ausgaben in die Hände.
Wenn Sie sich durch die Seiten klicken und meinen, Sie hätten
das ein oder andere Buch schon mal gesehen, bedenken Sie, es
könnten unterschiedliche Übersetzungen, Verlage, Größen
oder Layouts sein, die man nicht ohne weiteres aufgrund des
Covers erkennt. Hier ein paar Beispiele aus Taiwan, wo es sich
jeweils um die Paperback bzw. die Hardcover-Ausgaben handelt:
Jeweils zwei Buchpaare scheinen identisch
zu sein, von der Seite gesehen, sieht die Sache ganz anders
aus:
Weitere Beispiele:
Die Bücher spanisch
60 und 268 entscheiden sich nur am Buchrücken.
Die Beispiele liessen sich beliebig fortsetzen.
Die polnischen Ausgaben
des Verlags Wydawnictwo KAMA unterscheiden sich nicht nur in
der ISBN, sondern auch in der Größe.
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ISBN 83-7153-063-3
12,7 cm x 19,6 cm
4. Auflage |
ISBN 83-86235-49-7
14,4 cm x 20,6 cm
1. Auflage
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Können
Sie auf nachfolgenden zwei Covern den Unterschied erkennen?
Ich meine nicht die am Rand umlaufende Schrift.
Ein winzig kleiner Unterschied im Autorennamen
(z. B. „u“ statt „i“) verrät die
russische und die ukrainische Schreibweise. Tatsächlich
sind beide Sprachen so ähnlich, dass sich ein Käufer
leicht irren kann, und er glaubt das russiche Buch zu kaufen,
obwohl ihm das ukrainische angeboten wird.
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| russische Schreibweise |
ukrainische Schreibweise |
Manchmal
ist es schwierig, die Bücher wegen ihrer Farbe richtig
zuzuordnen. Ist der verschiedene Farbton der Cover durch Ausbleichen
entstanden, oder sind es verschiedene Ausgaben? In nebenstehendem
Fall denke ich, handelt es sich um unterschiedliche Ausgaben.
Ein anderes Beispiel
sind diese drei russischen Bücher, die inhaltlich alle
identisch sind, aber offensichtlich in drei verschiedenen Cover-Farben
aufgelegt wurden.
In manchen Sprachen beginnt man Bücher scheinbar
nicht von vorn, sondern von hinten zu lesen. Viele chinesische
Bücher gibt es in beiden Varianten. Erst wenn man zwei
unterschiedliche Exemplare auf dem Tisch hat, stellt man den
fest, dass sie verschieden aufgebaut sind. Wer nur nach dem
Cover schaut, wird dies nicht bemerken.
Mehr:
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