Die aramäische Sprache ist eng mit dem Hebräischen verwandt
und gehört zu den semitischen Sprachen. Es war die Sprache
von Jesus. Die ältesten Zeugnisse reichen in das 10. und
9. Jh. v. Chr. zurück. In seiner Blütezeit war das Arämäisch
eine bedeutende internationale Handels- und Diplomatiesprache.
Heute wird es als Neu-Aramäisch (ca. 300.000 Sprecher) in
verschiedenen Dialekten noch in im Libanon, in Syrien und im Irak
gesprochen.
Das Buch wurde aus dem Französischen ins Aramäisch
genauer gesagt in den Dialekt des Turabdin übersetzt, einer
Region im Südosten der Türkei. Es ist weltweit das erste
in modernem Aramäisch (Surayt) veröffentlichte Buch.
Der Text wird im aramäischen Alphabet und in lateinischer
Transkription (mit Vokabelhilfen in deutsch, französisch,
englisch, türkisch und schwedisch) dargeboten. Die Übersetzung
dieses Buchs soll dem Aussterben der aramäischen Sprache
in der Diaspora entgegenwirken.
Die Aramäer stammen aus Altsyrien und Mesopotamien, heute
in den Staatsgrenzen der Türkei, Syrien, Irak, Iran und Libanon.
Aufgrund der Unterdrückungen und Verfolgungen vor allem in
der Türkei mussten die Aramäer ihre Heimat verlassen
und sind in den Westen emigriert.
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